Organisation top – Durchführung mit Luft nach oben
Der Empfang am Marstall Boitzenburg durch den Bürgermeister war herzlich, die Verpflegung durch die Feuerwehr Naugarten und die Landfrauen mit selbstgebackenem Kuchen ein echtes Highlight. Doch ein Wermutstropfen blieb: Wer beim Wanderführer der 19-km-Runde Anschluss suchte, musste fast schon joggen. Ein Guide sollte eine Gruppe einen, Wissen vermitteln und nicht Kilometer vorauspreschen. Für mich gilt: Wandern heißt entdecken und genießen, nicht nur Strecke machen. Wer nur rennt, ist gelaufen, aber nicht gewandert.
Als ich merkte, dass die Führung eher einem Leistungsmarsch glich, habe ich mich entschieden: Ich mache mein eigenes Ding. Dank der hervorragenden Markierung (gelbes Kreuz auf weißem Grund) war das völlig problemlos. So konnte ich endlich das tun, weshalb ich hier war: Innehalten, die Natur beobachten und die Uckermark mit allen Sinnen genießen, statt nur Hinterköpfen hinterherzujagen.
Der eigentliche Guide des Tages: Das gelbe Kreuz auf weißem Grund. Dank der perfekten Markierung fand ich den Weg über den 'Großen Boitzenburger' auch ohne den (weit enteilten) Wanderführer.
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