Uckermärker Landrunde Tag 7

Petersdorf Siedlung ➔ Neu Placht (ca. 18 km)

Tag 7 der Uckermärker Landrunde führt auf rund 18 Kilometern von Petersdorf Siedlung bis nach Neu Placht. Eine Etappe, die mit urwüchsigen Pfaden, glitzerndem Wasser, historischem Charme und wohltuender Waldstille begeistert.

✔️ Tour-Check: Tag 7

  • 📍 Start: Petersdorf Siedlung

  • 🏁 Ziel: Neu Placht

  • 📏 Streckenlänge: ca. 18 Kilometer

  • ⏱️ Dauer: ca. 4,5 – 5,5 Stunden (zzgl. Pausen zur Rast und zur Einkehr in Templin)

  • 🏔️ Charakter: mittel (wegen der Länge), weitgehend flach, sehr viel Wald und Wasser

  • 🚶 Wegbeschaffenheit: überwiegend Waldwege, auch Radweg und Straße

  • 🏠 Einkehrmöglichkeit: Gastronomie in Templin

  • 📥 Download: Uckermärker Landrunde Tag 7.gpx


Urwald-Feeling am Lübbesee

Der Startpunkt liegt in der ruhigen Wohn- und Wochenendhaussiedlung von Petersdorf. Schon nach wenigen Schritten erreichst du das Ufer des Lübbesees und folgst einem schmalen, feuchten Pfad direkt am Wasser. Dicht bewachsen, aber stets gut passierbar, versprüht dieser Abschnitt echtes Urwald-Feeling – fast wünscht man sich schmunzelnd eine Machete herbei!

Ein großes Lob an die Region: Obwohl hier viele Anwohnergrundstücke an den See grenzen, ist der Wanderweg vorbildlich freigehalten. Der aromatische Duft des feuchten Waldes steigt in die Nase, winzige braune und schwarze Frösche hüpfen über den Weg und die tiefe Stille am See lässt den Alltag augenblicklich vergessen. Hin und wieder öffnet sich das Blätterdach für wunderschöne Ausblicke in die uckermärkische Weite.

Kanal-Idylle und Einkehrmöglichkeiten in Templin

Kurz vor Templin passiert die Route ein idyllisches Urlaubs- und Wohnviertel sowie eine stillgelegte Bahntrasse. Zur Etappenhälfte in Templin bietet sich die perfekte Gelegenheit für eine ausgiebige Rast und eine Einkehr bei leckerem Essen.

Frisch gestärkt geht es vom Stadthafen und vorbei an der historischen Schleuse Templin weiter entlang des malerischen Templiner Kanals – eine absolute Postkarten-Idylle! Der rote Punkt auf weißem Grund weist zuverlässig den Weg (nur an zwei Abzweigungen lohnt sich der kurze Blick in die Wander-App).

Ameisen-Metropole und Endspurt nach Neu Placht

Im weiteren Verlauf kreuzt du mitten im dichten Wald eine alte Bahntrasse, von der nur noch die historischen Holzschwellen zeugen. Bei Röddelin führt die Strecke für etwa vier Kilometer über den begleitenden Radweg und eine sehr verkehrsarme Straße, bevor es zurück in die kühle Waldnatur geht.

Kurz vor dem Etappenziel in Neu Placht wartet noch ein faszinierendes Naturschauspiel am Wegesrand: ein riesiger Ameisenhaufen, in dem Tausende der kleinen Waldarbeiter emsig wuseln. Ein rundum gelungener Wandertag, der sich am Abend spürbar, aber glücklich in den Beinen bemerkbar macht.

Tipp für Streckenwanderer: Die Logistik lässt sich hervorragend in Eigenregie organisieren – einfach morgens das Auto am Zielort Neu Placht abstellen, mit dem Fahrrad zum Startpunkt Petersdorf fahren und nach der Tour entspannt mit dem Auto das Fahrrad abholen!