Uckermärker Landrunde Tag 4
Angermünde- Peetzig (ca. 16 km)
📍 Tour-Check: Etappe 3
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🏁 Start: Angermünde Bahnhof
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🏁 Ziel: Peetzig
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📏 Streckenlänge: ca. 16 km
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⏱️ Dauer: ca. 4,5 – 5,5 Stunden (zzgl. Pausen zum Beobachten)
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🏔️ Charakter: mittel (wegen der Länge), weitgehend dicht bewaldet
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🚶 Wegbeschaffenheit: gut begehbare Wald- und Feldwege, Asphaltpassagen nur innerhalb der Ortschaften. Sanfte, flache Steigungen.
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🏠 Einkehrmöglichkeit: Cafe Konsum, Cafeteria Klinik Wolletzsee, beides in Wolletz
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📥 Download: Uckermärker Landrunde Tag 4.gpx
🥾 Uckermärker Landrunde – Etappe 4: Von Angermünde nach Peetzig
Die vierte Etappe der beliebten Uckermärker Landrunde ist ein echtes Highlight für Natur- und Kulturliebhaber. Auf dieser abwechslungsreichen Streckenwanderung paaren sich weite Landschaften mit schattigen Wäldern, plätschernden Gewässern und einer Prise DDR-Geschichte.
Der Logistik-Tipp vorab: Entspannt mit dem Rufbus Da es sich um eine Streckenwanderung handelt, habe ich mein Auto vorab am Etappenziel in Peetzig geparkt. Von dort brachte mich ein vorbestellter Rufbus direkt zum Startpunkt am Bahnhof in Angermünde. Wichtiger Hinweis für eure Planung: Das Angebot des Rufbusses lässt sich nur am Wochenende (Samstag und Sonntag) nutzen. Mein Fazit dazu: Das hat absolut perfekt und auf die Minute pünktlich geklappt! Eine dicke Empfehlung für alle, die die Tour am Wochenende flexibel nachwandern möchten.
Von der Stadt in den Adlerwald Vom Bahnhof Angermünde führt der Weg zunächst ein kurzes Stück durch die Stadt, vorbei am Sportplatz des Angermünder FC und durch ein ruhiges Wohngebiet, bevor man die ersten Felder erreicht. Augen aufhalten lohnt sich hier bereits: Auf einem Strommast konnte ich durch das Fernglas einen prachtvollen Adlerhorst (ich vermute Seeadler!) beobachten.
Kurz darauf taucht man auch schon in die kühle Stille des Wolletzwaldes ein und erreicht wenig später das idyllische Strandbad Wolletzsee.
Urtümliche Pfade entlang der Welse Die Route folgt nun dem nördlichen Ufer des Wolletzsees, bis man den Fluss Welse erreicht. Nach dem Überqueren der Flussbrücke wird der Weg herrlich urtümlich. Hier zeigt sich die Natur von ihrer wilden Seite: Der Pfad entlang der Welse ist gut begehbar, aber wenn ein Baum umfällt, bleibt er liegen – genau so, wie es sein soll. Als Wanderer heißt es dann einfach: Drübersteigen oder geschickt drumherum gehen! Pure Wildnisromantik.
Historisches Wolletz: Kaffeezeit mit Seeblick In Wolletz angekommen, hat man die Qual der Wahl für eine gemütliche Rast. Entweder man kehrt im charmanten Café Konsum ein oder nutzt die Cafeteria der Fachklinik Wolletzsee, die mit einer herrlichen Terrasse und einem fantastischen Blick auf den See lockt.
Der Ort selbst atmet Geschichte, die bis in das Jahr 1826 zurückreicht. Zu trauriger Berühmtheit gelangte das hiesige Schloss zu DDR-Zeiten als exklusives Jagdschloss für hochrangige Funktionäre – ein spannender Kontrast zur heutigen friedlichen Nutzung.
Durch lichte Höhen und Kiefernduft nach Peetzig Hinter Wolletz öffnet sich die Landschaft. Der Weg wird lichter und gibt weite, wunderschöne Ausblicke frei. Wer leise ist, hat hier gute Chancen auf Wildbeobachtungen – ich konnte zumindest einen Bussard beobachten, der majestätisch seine Kreise zog.
Anschließend führt die Etappe wieder in einen angenehm duftenden, überwiegenden Kiefernwald. Vorbei an zahlreichen Obstbäumen am Wegesrand steuert man schließlich dem Ziel entgegen.
Dank der durchgehend hervorragenden Markierung – dem bekannten roten Punkt 🔴 der Uckermärker Landrunde – kann man sich auch auf dem letzten Stück bis nach Peetzig kaum verlaufen. Eine absolut gelungene Sonntagswanderung!