Uckermärker Landrunde Tag 3
Biesenbrow- Angermünde (ca. 18 km)
📍 Tour-Check: Etappe 3
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🏁 Start: Biesenbrow (Kirche / Parkplatz)
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🏁 Ziel: Bahnhof Angermünde
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📏 Streckenlänge: ca. 18 km
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⏱️ Dauer: ca. 4,5 – 5,5 Stunden (zzgl. Pausen zum Beobachten)
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🏔️ Charakter: mittel (wegen der Länge), weitgehend flach, sehr aussichtsreich
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🚶 Wegbeschaffenheit: Überwiegend gut begehbare Feldwege, Asphaltpassagen nur innerhalb der Ortschaften. Sanfte, flache Steigungen.
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🏠 Einkehrmöglichkeit: keine
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📥 Download: Uckermärker Landrunde Tag 3.gpx
🥾 Uckermärker Landrunde – Etappe 3: Von Biesenbrow nach Angermünde
Die 3. Etappe der Uckermärker Landrunde gehört zu den abwechslungsreichen Abschnitten dieses Fernwanderwegs. Auf einer Länge von rund 18 Kilometern verbindet die Route geschichtsträchtige Dörfer, wilde Bachläufe und unberührte Naturschutzgebiete mit dem malerischen Mündesee, bevor sie in der historischen Altstadt von Angermünde endet.
Landschaftlich erwartet dich das klassische, weite Auf und Ab der uckermärkischen Hügel, die sich auf diesem Abschnitt jedoch ohne große Anstrengungen an den flachen Steigungen bewältigen lassen.
🚌 Logistik & Anreise
Da es sich um eine Streckenwanderung handelt, will die Rückkehr zum Startpunkt gut geplant sein. Am Wochenende lässt sich die Tour hervorragend mit dem uckermärkischen Rufbus organisieren. Wer mit mehreren Wanderern unterwegs ist, stellt am besten im Voraus mindestens zwei Autos bereit – eines am kostenfreien Parkplatz an der Kirche in Biesenbrow und eines direkt am Bahnhof in Angermünde.
🏞️ Streckenbeschreibung
Naturkonzerte und die wilde Welse Die Wanderung beginnt beschaulich im Ehm-Welk-Dorf Biesenbrow. Doch kaum hast du den Ort hinter dir gelassen, empfängt dich der Wanderweg mit einer gewaltigen Geräuschkulisse. Während in den dichten Hecken unzählige Singvögel ihr Morgenlied anstimmen, sorgt ein kleiner Teich kurz hinter dem Ortsausgang für ein echtes Spektakel: Ein lautstarkes Froschkonzert übertönt hier fast den Gesang der Vögel.
Ein großes Lob gilt an dieser Stelle den Wegwarten: Der Pfad wird vorbildlich gepflegt und vegetativ flach gehalten (frisch gemäht). Auf den ersten Kilometern überquerst du mehrfach die Welse. Nach ergiebigen Regentagen schießt das Wasser hier erstaunlich wild und kraftvoll durch sein naturbelassenes Bett.
Durch das Naturschutzgebiet zur Breitenteicher Mühle Im weiteren Verlauf erreichst du das wunderschöne Naturschutzgebiet Breitenteicher Mühle. Die gleichnamige Mühle ist ein liebevoll wiederhergestelltes, historisches Gebäude. Es liegt völlig idyllisch in der Landschaft, wird heute für Seminare genutzt und fügt sich perfekt in die weite Natur ein.
Mit etwas Glück und einem aufmerksamem Blick lassen sich am Rand der Strecke wunderbare Tierbeobachtungen machen. Mitten in den weiten Kornfeldern der Uckermark verstecken sich gern Rehe – oft sind zunächst nur die großen Ohren im Wind auszumachen. Wer das Fernglas ansetzt, blickt meist direkt in zwei neugierige, große Augen, während das Tier sich in perfekter Deckung wähnt.
Historische Orte und die uckermärkische Sonne Der Weg ist gesäumt von historischem Charme. Du durchquerst Orte, die teilweise eine über 700-jährige Geschichte in sich tragen: Biesenbrow, Welsow, Mürow, Dobberzin und Angermünde.
Wichtiger Hinweis zum Streckenprofil: Ab Mürow ändert sich der Charakter des Weges spürbar. Die schattenspendenden Bäume werden seltener und die Natur geizt merklich mit Schutz vor der Sonne. Da es auf der Strecke keine Einkehrmöglichkeiten gibt, gehören ausreichend Wasser, Rucksackverpflegung und ein guter Sonnenschutz (Hut und Creme) unbedingt ins Gepäck.
⚠️ Achtung bei Kilometer 13 (Wegmarkierung) Etwa 5 Kilometer vor Dobberzin ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Die gewohnte Markierung mit dem roten Punkt 🔴 fehlt tatsächlich an einer entscheidenden Stelle. Hier zeigt der Wegverlauf nach links, ein Hinweisschild fehlt jedoch direkt an der Abzweigung. Wer hier blind geradeaus läuft, kommt vom Kurs ab. Wer sich jedoch links hält, entdeckt etwa 100 Meter weiter an den Bäumen die deutliche rote Markierung wieder.
Das große Finale am Mündesee Kurz vor dem Ziel erreichst du bei Dobberzin das Ufer des Mündesees. Nach 18 Kilometern in den Knochen gibt es kaum etwas Besseres, als die müden und beanspruchten Beine im klaren, kühlen Wasser zu erfrischen. Während die Füße abkühlen, rauschen über dir die riesigen Pappeln beruhigend im Wind – der perfekte Ort für eine letzte Rast.
Vom Seeufer aus ist es nur noch ein kurzer Weg bis nach Angermünde. Um den rundum ausgefüllten Wandertag perfekt zu machen, empfiehlt sich ein ausgiebiger Ausklang in einem der hervorragenden Restaurants in der historischen Altstadt, bevor es für die Heimreise zum Bahnhof Angermünde geht.