Kulturlandschaft trifft Wildnis: Auf geführter Tour rund um Annenwalde
Ein kreativer Start an der Glashütte Meine heutige Wanderung startete an einem geschichtsträchtigen Ort: der Kirche in Annenwalde. Bevor es aber auf die eigentliche Strecke ging, stand ein kurzer Besuch der direkt daneben liegenden, bekannten Glashütte auf dem Programm. Der große, liebevoll gestaltete Verkaufsraum lädt sofort zum Stöbern ein. Das Tolle hier: Wer möchte, kann sogar selbst kreativ werden und sich sein ganz persönliches gläsernes Mitbringsel anfertigen!
Geballtes Wissen im Doppelpack Ausgerichtet wurde die geführte Wanderung „Kulturlandschaft trifft Wildnisgebiet“ von Die Wildnis Stiftung. Ein riesiges Dankeschön geht an unsere Naturführerin Susanne. Sie hat uns mit unglaublich viel Wissen über die hiesige Landschaft, die Natur und die spannende Geschichte von Annenwalde und der Glashütte versorgt.
Ein echter Glücksfall für die Gruppe: Unter den Teilnehmern war heute auch ein gelehrter Naturkundler. Er konnte Susannes Erläuterungen perfekt ergänzen, sodass wir mit geballtem Fachwissen unterwegs waren. Ich gebe es offen zu: Ich nehme genau deshalb super gerne an solchen Führungen teil. Man lernt jedes Mal so viel Neues – auch wenn es so extrem viel Input war, dass ich mir unmöglich alles merken konnte!
Zwischen Glaskunst und wildem Wald Der Weg selbst war ein faszinierender Kontrast. In und rund um Annenwalde bewegt man sich durch eine liebevoll gestaltete Kulturlandschaft. Man begegnet wunderschön in Szene gesetzte Glaskunst, die von Tafeln mit berührenden Gedichten begleitet wird. Ein Ort zum Innehalten. Kaum lässt man das Dorf hinter sich, verändert sich die Kulisse: Am Waldrand und tief im Forst durften wir in das beeindruckende Wildnisgebiet eintauchen, in dem die Natur einfach wieder Natur sein darf.
Mein Fazit: Eine absolut empfehlenswerte Tour, die zeigt, wie wunderbar sich Kunst, Geschichte und wilde, unberührte Natur in der Uckermark ergänzen.