📒 TAGEBUCH | Erste Radtour nach OP: Biberdamm und Tieridylle an der Oder

Veröffentlicht am 13. März 2026 um 16:18

Zurück im Sattel: Von Biber-Meisterwerken und friedlicher Idylle

Endlich! Genau sechs Wochen nach meiner OP gab es heute vom Doc das offizielle „Go“: Ich darf wieder aufs Fahrrad. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht lange gezögert habe. Es wurde zwar nicht gleich die längste Tour, aber eine ordentliche Runde musste es nach der langen Zwangspause schon sein.

Und was soll ich sagen? Die Natur hat mich gebührend empfangen. Schon unterwegs gab es ein echtes Highlight: Ein kleiner Bach wurde von einem Biber so imposant aufgestaut, dass man nur staunend davorstehen kann. Wenn man bedenkt, dass da vielleicht nur ein einziger „Baumeister“ am Werk war – absoluter Respekt vor dieser Arbeitsleistung!

An der Oder angekommen, traute ich meinen Augen kaum. Es herrschte ein reges Treiben, wie man es selten sieht: Möwen von rechts, Wildgänse von links, Enten und Schwäne auf dem Wasser und im Hintergrund das lautstarke Trompeten der Kraniche, die zu Fuß über die Wiesen stolzierten. Sogar etwas Rotwild gesellte sich in diese friedliche Runde.

Während ich dort stand und das bunte Treiben beobachtete, kam mir ein Gedanke: Alle diese Tiere leben hier auf engem Raum in totaler Harmonie zusammen. Da könnten wir Menschen uns wirklich eine Scheibe abschneiden. Wenn wir nur halb so friedlich miteinander umgingen wie diese bunte Truppe an der Oder, wäre die Welt ein besserer Ort.

Es tut so gut, wieder ein Teil dieser Kulisse zu sein!