Sternstunde am Wolletzsee: Mit flottem Schritt durch das Erwachen der Natur
Manchmal passt einfach alles zusammen: die Sonne, die Truppe und die Natur, die gerade tief Luft holt für den großen Auftritt. Heute war es wieder so weit – die Sternwanderung zum Wolletzsee stand an, und ich war ab dem Bahnhof Angermünde dabei.
Wir waren eine Gruppe von etwa 50 Leuten, die sich mit ordentlich Elan auf den Weg machten. Es war kein gemütliches Schlendern, sondern ein flotter Schritt, der genau richtig war, um die frische Uckermärker Luft in die Lungen zu saugen.
Während die Flora am Wegesrand noch unentschlossen wirkt – ist es noch Winter oder schon Frühling –, ist die Fauna schon einen Schritt weiter:
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Am Himmel: Formationen von Kranichen und Wildgänsen, die lautstark ihre eigenen Ziele verfolgten.
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In den Hecken: Ein regelrechtes Vogelkonzert, das die ersten kräftigen Sonnenstrahlen des Jahres feierte.
Das Ziel der Wanderung war der wunderschöne Wolletzsee, wo uns nicht nur die Aussicht, sondern auch ein wohlverdientes Festmahl erwartete. Die Organisation war wirklich klasse!
Ich habe mich für den Klassiker entschieden: Wildschwein mit Bratkartoffeln und Sauerkraut – deftig, regional und nach so einem Marsch und der vielen guten Luft genau das Richtige. Wer es weniger wild mochte, konnte zur Bratwurst greifen oder die vegetarische Alternative, eine Süßkartoffelsuppe, genießen.
Ein großes Lob an die Organisatoren: Nicht nur, dass das Wetter scheinbar Wochen im Voraus auf "Sonnenschein" gebucht wurde, auch der Rücktransport verlief reibungslos. Der Bus stand bereit, um uns müde, aber glückliche Wanderer wieder zu unseren Ausgangspunkten zu bringen.
Ein Tag, der mal wieder gezeigt hat, wie schön die Uckermark sein kann, wenn man sich einfach mal die Wanderschuhe schnürt.