Waldgeflüster und Kirchenglück: Der optimierte Templiner Nord 8'er

Die Uckermark ist wunderschön, aber wer hier Rad fährt, weiß: Der Weg kann manchmal tückisch sein. Nachdem ich mit dem ursprünglichen Start des „Templiner Nord-Achters“ unzufrieden war, habe ich die Route für euch optimiert. Jetzt ist sie bereit für die perfekte Tagestour!

📍 Tour-Check

  • 🏁 Start & Ziel: Nähe Marktplatz Templin

  • 📏 Streckenlänge: ca. 55 Kilometer

  • ⏱️ Dauer: ca. 3,5 bis 5,5 Stunden (je nach Pausenzeit an den Seen)

  • 🏔️ Charakter: Ein Mix aus gut befahrbaren Waldwegen (besonders die ersten 10 km), ruhigen Nebenstraßen, teilweise perfektem Asphalt und straßenbegleitenden Radwegen.

  • ⭐ Highlights der Strecke

    • Schloss & Gestüt Petznick

    • Rastplatz am Petznicksee

    • Urige Linde in Metzelthin

    • Kirchlein im Grünen (Alt Placht)

    • Glashütte Annenwalde

  • 📥 Download: Fahrradtour Templiner Nord-8'er.gpx


Der Start: Waldwege statt Holperpiste

Von Templin aus geht es zunächst entspannt an der B109 entlang. Doch kurz hinter Fährkrug beginnt das eigentliche Abenteuer: Wir biegen ab in Richtung Forsthaus. Auf den folgenden 10 Kilometern erwarten euch überwiegend gut befahrbare Waldwege, die tief in die stille Natur führen, bis wir das charmante Petznick erreichen.

Zwischen Pracht und Pausenglück

In Petznick gibt es ordentlich was zu gucken: Das beeindruckende Schloss (in Privatbesitz) samt Gestüt versprüht einen ganz besonderen Glanz. Mein Tipp: Nutzt die Badestelle am Petznicksee für eine erste Rast – die Ruhe dort ist herrlich.

Natur pur und Technik-Staunen

Über Kreuzkrug führt der Weg nach Herzfelde. Kurz vor dem Ort hatte ich Glück: Ich konnte Bauern bei der Hafersaat beobachten. Diese riesigen Traktoren in Aktion sind einfach immer wieder beeindruckend! Weiter geht es durch viel Natur, vorbei an mystischen Mooren und glitzernden Seen. Auf ruhigen Nebenstraßen und teilweise bestem Asphalt rollen wir über Klosterwalde nach Metzelthin, wo eine urige alte Linde mitten im Ort auf euch wartet.

Ein Kleinod im Grünen: Alt Placht

Hinter Gandenitz wartet ein echtes Highlight: Die kleine Kirche von Alt Placht. 1993 vor dem völligen Verfall gerettet und liebevoll restauriert, steht sie heute als strahlendes Kleinod mitten im Grünen. Ein Ort zum Innehalten, bevor es über das Glasmacher-Dorf Annenwalde weitergeht.

Der Endspurt

Auf ruhigen Straßen und gut ausgebauten Radwegen führt das letzte Stück über Beutel, Röddelin und die Höfe Dorettenhof und Waldhof zurück nach Templin.

Fazit: Eine Tour für Entdecker, die den Mix aus Geschichte, moderner Landwirtschaft und purer Natur lieben. Dank der Umplanung zu Beginn fährt es sich jetzt richtig flüssig!