Wandern im Nationalpark: Zwischen Weite und Horizont

Wandern im Unteren Odertal ist ein Erlebnis der Weite. Während dich in anderen Teilen der Uckermark oft hügelige Wälder umschließen, öffnet sich hier der Blick bis zum Horizont. Es ist eine der wenigen Landschaften Deutschlands, in der man das Gefühl hat, der Himmel sei ein Stück größer.

Wandern im Nationalpark Unteres Odertal

Zwei Wege, ein Erlebnis Beim Wandern im Nationalpark hast du meist die Wahl zwischen zwei völlig unterschiedlichen Perspektiven:

  1. Die Stille der Auen: Unten im Tal wanderst du auf den Deichen oder befestigten Polderwegen. Hier bist du ganz nah am Wasser, läufst vorbei an meterhohem Schilf und hörst das Schnattern der Wildgänse. Es ist ein meditatives Gehen – ohne Steigungen, dafür mit Wind im Gesicht und Freiheit im Kopf.

  2. Die Weitblicke der Hangkanten: An den Rändern des Odertals (wie bei Stolpe, Criewen oder Mescherin) führen dich die Wege hinauf auf die eiszeitlichen Oderhänge. Von hier oben wirken die Polder wie ein riesiges, grünes Mosaik. Diese "Auenblicke" gehören zu den schönsten Panoramen, die Brandenburg zu bieten hat.

Wandern im Rhythmus der Natur Jede Jahreszeit schreibt hier ihre eigene Geschichte. Im Frühjahr und Herbst wanderst du durch das lautstarke Spektakel der Zugvögel. Im Sommer genießt du die blühenden Wiesen, und im Winter die einsame, fast arktisch anmutende Wasserlandschaft.

Mein Tipp: Pack das Fernglas ein! Im Odertal ist der Weg nicht nur das Ziel – jede Pause ist eine Gelegenheit, Seeadler, Biber oder seltene Entenarten zu beobachten.


Weg der Auenblicke

📏 10 km | ⏱️ ca.  2,5-

3 Std. | 🟡 Mittel

Wanderung von Stützkow

📏 7,8 km | ⏱️ ca.  1,5-

2 Std. | 🟡 Mittel