Das Radfahren im Odertal ist das absolute Kontrastprogramm zum "Uckermärker Hügel-Hopping". Während man in der restlichen Uckermark doch mal ins Schwitzen kommt, ist hier das Motto: Rollen lassen und Weite genießen.

Radfahren im Nationalpark Unteres Odertal

Rückenwind und Polderglück

Wenn es einen Ort gibt, an dem Radfahren pure Entspannung bedeutet, dann ist es der Nationalpark Unteres Odertal. Hier tauschst du steile Anstiege gegen endlose Horizonte und dichten Wald gegen den freien Blick über den großen Strom.

Radeln auf dem Dach der Aue Das Herzstück für Radfahrer ist der Oder-Neiße-Radweg. Er führt meist direkt auf der Deichkrone entlang. Das bedeutet für dich:

  • Keine Autos: Du teilst dir den Weg höchstens mit ein paar anderen Radlern und den Vögeln.

  • Perfekter Untergrund: Die Wege sind hervorragend ausgebaut und rollen fast von selbst.

  • 360-Grad-Panorama: Links die glitzernde Oder, rechts die weiten Polderwiesen – schöner kann man die Uckermark kaum erfahren.

Naturbeobachtung im Vorbeifahren Das Odertal ist das „Rad-Safari-Gebiet“ Brandenburgs. Nirgendwo sonst kommst du so mühelos an den Rastplätzen von Kranichen und Gänsen vorbei. Da die Wege oft erhöht auf den Deichen verlaufen, hast du die perfekte Aussichtsplattform quasi immer unter den Reifen.

Touren-Tipp für Entdecker: Du kannst das Tal wunderbar als Rundweg erleben, indem du auf der deutschen Seite den Deich nutzt und für den Rückweg die leicht hügeligen Wege am Rand des Nationalparks wählst. So bekommst du beides: Das „Flachwasser-Gefühl“ und den Blick von oben.

Zahlen & Fakten für deine Planung:

  • Profil: Absolut flach (ideal für Familien, Genussradler und E-Bikes).

  • Wind-Faktor: Im Odertal weht fast immer eine Brise. Mein Tipp: Check vorab die Windrichtung – mit Rückenwind über den Deich zu fliegen, fühlt sich an wie Segeln!

  • Einkehren: Die kleinen Orte am Rand wie Criewen oder Stolpe sind perfekte Stopps für eine hausgemachte Schorle oder ein Stück Kuchen.


Touren folgen demnächst